Bayern – Fit for Partnership: Aserbaidschanische Unternehmen besuchen Bayern, 24. – 28. April 2017

Die Verknüpfung von internationaler Weiterbildung und Exportförderung steht im Vordergrund des vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie geförderten Programms „Bayern – Fit for Partnership“.

Das Programm führt die aserbaidschanische Delegation, bestehend aus Unternehmensvertretern, Entscheidungsträgern und Verbänden aus der Branche der Lebensmittelverarbeitung vom 24. bis 28. April 2017 nach Bayern, um Hersteller innovativer Technologien und Produkte „Made in Bavaria“ zu treffen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Am 24. April 2017 findet eine Kooperationsbörse in Freising statt. Bayerische Unternehmen haben dabei die Möglichkeit, ihre Technologien, Dienstleistungen und Lösungen den aserbaidschanischen Unternehmen vorzustellen und individuelle Gespräche zu führen.

Darüber hinaus können interessierte Unternehmen in der Woche vom 25. bis 27. April 2017 bayernweit eine Präsentation an ihrem Standort für die Delegation anbieten. Die Unternehmensbesichtigungen werden in die Route der Delegationsreise integriert.

Um die eigene Wirtschaft zu diversifizieren und sich unabhängiger von den Erlösen aus dem Öl- und Gassektor zu machen, hat die aserbaidschanische Regierung mehrere Investitionsprogramme auf den Weg gebracht. Für die Landwirtschaft sind hier das Projekt „Agricultural Competitiveness Improvement Project“ und das Konzept „Aserbaidschan 2020“zu nennen. In beiden Vorhaben liegt jeweils ein Schwerpunkt auf der Landwirtschaft. Während letzteres die Ziele der Regierung formuliert, geht es im „Agricultural Competitiveness Improvement Project“ um ein konkretes Investitionsprojekt in Höhe von 34.5 Mio. US-Dollar. Es sollen mittlerer und großer Betriebe im Bereich der Lebensmittelverarbeitung aufgebaut und die Agrarproduktion modernisiert werden. Ziel ist eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu gewährleisten und die Produktion von umweltfreundlichen Lebensmitteln zu fördern.

Die Landwirtschaft in Aserbaidschan kann von den Sanktionen Russlands auf Nahrungsmittelimporte aus westlichen Staaten profitieren und die eigenen Exportchancen auf diesem Markt verbessern. Für die Landwirtschaft prognostiziert die Weltbank von 2016 bis 2018 ein jährliches Wachstum von rund 4%. Die staatliche Gesellschaft Aqrolizinq fördert die Beschaffung von Landtechnik, welche zur weiteren Modernisierung auf diesem Sektor beitragen soll.

Die Geschäftsreise wird von Bayern International koordiniert und von Commit GmbH in Kooperation mit der National Confederation of Entrepreneurs of Azerbaijan Republic (ASK) organisiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.

 

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