Bayern – Fit for Partnership: Unternehmen aus Zentralasien besuchen Bayern, 18. – 22. Januar 2021

Die Landwirtschaft ist in den drei zentralasiatischen Ländern Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan eine der Hauptbranchen und trägt maßgebend zum BIP jedes einzelnen Landes bei. Zuletzt wurden insbesondere Projekte, die sich auf die Herstellung von Obst- und Gemüseerzeugnissen inkl. Trockenobst und -gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Bio-Nahrungsmittel, pflanzliche Speiseöle und Weine gefördert. Die Investitionssumme in diesen Bereichen belief sich auf fast 1 Mrd. USD. Die Entwicklung der Weinproduktion verlief besonders positiv. Die Weltbank und der Staat fördern neben dem Lebensmittelausbau auch die Tierproduktion. Dies sollte insbesondere in den Jahren 2018 bis 2022 intensiviert werden und eine Investitionssumme von 200 Mio. USD erzielen.

Usbekistan ist der größte Produzent von Obst und Gemüse innerhalb der GUS-Staaten, allerdings werden viele Lebensmittel wegen des Mangels an Lagerkapazitäten sowie Verarbeitungs- und Verpackungstechnologien nicht weiterverarbeitet. Um dieses Potenzial zu nutzen, setzt sich die Regierung für die Lebensmittelindustrie ein und möchte sie wettbewerbsfähiger gestalten. Auch usbekische Firmen legen immer mehr Wert auf qualitativ hochwertige Verarbeitung, Lagerung und Verpackung ihrer Produkte, um mehr Chancen auf dem lokalen Markt sowie im Export zu haben. Auch in Kirgistan und Tadschikistan sind zahlreiche Engagements erkennbar, die den Agrarsektor fördern und vorantreiben sollen. Größtes Ziel dabei ist die Weiterentwicklung der Obst- und Gemüseverarbeitung. Die Nachfrage nach entsprechender Technik und Ausrüstung bietet ausländischen Anlagen- und Maschinenbauern aus Bayern beste Absatzchancen.

Programm und Ziele

Die Verknüpfung von internationaler Weiterbildung und Exportförderung steht im Vordergrund des vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderten Programms „Bayern – Fit for Partnership“ und richtet sich daher ausschließlich an bayerische Unternehmen. Die zentralasiatische Delegation, bestehend aus 15 Entscheidungsträgern der Lebensmittelverarbeitungsindustrie, wird voraussichtlich im Januar 2021 verschiedene Unternehmen und Referenzobjekte in Bayern besuchen. Des Weiteren ist eine Hausmesse mit Kooperationsgesprächen in Nürnberg geplant.

Teilnahme für bayerische Unternehmen

Die bayerischen Unternehmen haben dabei die Möglichkeit, ihre Produkte bzw. Unternehmen zu präsentieren und abschließend mit den zentralasiatischen Partnern individuelle Gespräche zu führen. Die Unternehmensgespräche und Besichtigungen von Referenzobjekten werden in die Route der Delegationsreise integriert.

Kosten

Die Teilnahme am Programm ist für bayerische Unternehmen kostenfrei.

Anmeldung

Weitere Informationen folgen in Kürze.

TeilnehmerInnen aus Zentralasien

Eine vorläufige Teilnehmerliste wird in Kürze veröffentlicht.