Delegation aus Mexiko zu Besuch in Deutschland, 22. – 30. November 2019

Die Studienreise für mexikanische Pflegekräfte dient der Förderung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Mexiko und Deutschland auf dem Gebiet der Pflege. Damit soll einerseits das deutsche Pflegesystem mit praktischen Beispielen gezeigt werden, andererseits ein grenzübergreifender Erfahrungsaustausch hergestellt werden. Ausgangspunkt ist das Ziel der deutschen Regierung, den derzeitigen Personalmangel in der Pflege, durch die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland, speziell in Mexiko, einzudämmen. Dazu besuchte Gesundheitsminister Jens Spahn jüngst Mexiko, um mit der Regierung eine Kooperation zwischen beiden Ländern im Bereich der Pflege zu initialisieren und somit auch Wege für das Pflegepersonal aus dem lateinamerikanischen Land nach Deutschland zu erleichtern.

Der mexikanischen Delegation wird im Rahmen dieser Reise ein möglichst umfassendes Bild des Pflegesystems in Deutschland vermittelt. Dies geschieht u.a. in Form von Besuchen von verschiedenen Pflegeeinrich-tungen in Deutschland (ambulant, häuslich, stationär usw.). Die wichtigsten Destinationen im Programm sind Berlin und Düsseldorf. Als Praxisbeispiele für die Pflege in Deutschland zählen u.a. der Besuch der Charité und des Pflegestützpunktes in Berlin sowie der MDK-Nordrhein, der Kaiserswerther Diakonie und des Universitätsklinikums in Düsseldorf. In der Charité ist weiterhin ein Erfahrungsaustausch mit Pflegekräften aus Mexiko sowie Gespräche zwischen der Charité und der Delegation vorgesehen. Gleichzeitig wird das deutsche Ausbildungssystem in der Pflege anhand von Beispielen aus der Praxis präsentiert. Eingeleitet wird dieser Teilaspekt des Besuchsprogramms durch den Besuch des Bundesministeriums für Gesundheit in Berlin. Weitere Termine in Berlin sind der Besuch der Wannsee-Akademie sowie der Alice Salomon Hochschule, wo neben der Hochschule vor allem das internationale Austauschprogramm beleuchtet wird. In Düsseldorf ist ein Termin mit der Katholischen Hochschule NRW geplant. Abgerundet wird das Programm durch Gespräche mit dem Deutschen Pflegerat e.V. (DPR).