Iran: Markterkundung Analysen-, Bio- und Labortechnik Teheran und Isfahan, 21. – 27.04.2017

Iran ist ein Land mit Tradition, neben einer ausgeprägten Industriekultur verfügt es über enorme Rohstoffvorkommen. Es gibt einen Nachhol- und Modernisierungsbedarf in nahezu allen Bereichen. Die petrochemische Industrie ist eine der wichtigsten Exporteure des Landes. Momentan liegen die Produktionskapazitäten bei ca. 44 Mio. t, bis 2025 ist ein Ausbau auf 180 Mio. t. angestrebt.

Daneben verfügt der Iran über eine gut entwickelte Pharmaindustrie. Die meisten Pharmahersteller sowie Universitäten betreiben auch Forschung und Entwicklung und versuchen, auch im Land das Thema Qualitätskontrolle zu etablieren. Zudem haben der Ausbau und die Modernisierung des Gesundheitswesens für die iranische Regierung neben der verarbeitenden Industrie (Petrochemie) hohe Priorität.

Damit gibt es für deutsche Unternehmen der Analysen-, Bio- und Labortechnik breite Kooperationsmöglichkeiten in allen Anwendungsfeldern: der Lebensmittelindustrie und der Umwelttechnik, ebenso wie der pharmazeutischen, chemischen und medizinischen Industrie.

Im Mittelpunkt der Reise steht der Besuch von Unternehmen mit eigenen Laboratorien, Universitäten und Großhändlern, sowie der Besuch der Fachmesse „IranLab Expo“. Die regionalen Schwerpunkte der Markterkundung bilden die Städte Teheran und Isfahan. Neben Informationsveranstaltungen, Unternehmens- und Behördenbesuchen sieht das Programm auch den Besuch der Messe „IranLab Expo“ sowie Besichtigungen von Universitäten und Networking-Veranstaltungen vor.

Markterschließungsprogramm des BMWi
Die Veranstaltung ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit SPECTARIS e.V. und der Deutsch-Iranischen Handelskammer (AHK).

Zielgruppe
Die Reise richtet sich an deutsche, vorrangig mittelständische Unternehmen. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen begrenzt.

Kosten
Unternehmen müssen einen von der Unternehmensgröße abhängigen Eigenbeitrag (500-1.000 Euro) sowie die Reisekosten übernehmen. COMMIT bietet bei Bedarf ein Reisepaket an.
Anmeldungen werden bis zum 11. März 2017 erbeten.

 

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