Irland: Geschäftsanbahnung Bahntechnik, 23. – 27. November 2020

Die Wirtschaft der 4,9 Millionen Einwohner umfassenden Republik Irland wächst trotz eines langsameren Wachstums in 2018 weiter und soll 2019 prognostiziert ein Wachstum von 3,8 % aufweisen. Das Land ist wirtschaftlich offen und profitiert stark vom Außenhandel, insbesondere mit der Europäischen Union. So erreichte Irland 2018 einen Außenhandelsüberschuss von 50,7 Mrd. Euro und einen Rekordwert bei den Exporten von 140 Mrd. Euro. Der weitere Ausblick für die irische Wirtschaft ist wegen außenwirtschaftlicher Unsicherheiten, wie beispielsweise dem Brexit, schwer einzuschätzen. Dies könnte sich aber für deutsche Unternehmen positiv auswirken, um den Markteinstieg zu wagen bzw. bestehende Netzwerke vor Ort auszubauen. Ein weiterhin positives Konsumklima im Land und ein geplanter Anstieg öffentlicher Investitionen liefern eine gute Grundlage dafür. Mit den Investitionen soll insbesondere eine Verbesserung der Infrastruktur erreicht werden, so auch im Bereich der Bahn und des Schienenverkehrs. Aktuell plant der irische Eisenbahnbetreiber Irish Rail ein mittel- bis langfristiges Projekt zur Entwicklung des irischen Schienenverkehrs. Hierfür sind kostspielige Investitionen und ein Höchstmaß an Technologien erforderlich. Irland könnte auf diese Weise vom deutschen Know-how und von hochwertigen Technologien und Anlagen aus Deutschland profitieren.

Ziel

Die Geschäftsanbahnungsreise nach Irland wird im Auftrag vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU organisiert und aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Delegation wird nach Möglichkeit vom BMWi geleitet.

Ziel der Maßnahme ist die Vermittlung individueller und relevanter Geschäftsgespräche. Im Rahmen von Präsentationsveranstaltungen wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branchenvertreter vorgestellt und B2B-Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern geführt. Unternehmens- und Behördenbesuche dienen der Heranführung an konkrete Projekte und Partner. Dabei werden Sie auch über Marktchancen und -entwicklungen, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie praktische Fragen der Branche informiert. Bereits im Vorfeld erhalten die Teilnehmer diesbezüglich eine Zielmarktanalyse, die ihnen eine fundierte Vorbereitung auf die Gespräche ermöglicht und auf weiteren Termine vor Ort vorbereitet.

Zielgruppe

Die Geschäftsanbahnungsreise richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbständige mit Geschäftsbetrieb in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist auf mindestens 8 und maximal 12 Teilnehmer beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Kosten und Anmeldung

Der Eigenbetrag für die reise beträgt zwischen 500 und 1.000 Euro und ist abhängig von der Unternehmensgröße. Die Reisekosten tragen die Teilnehmer selbst. COMMIT bietet bei Bedarf ein Reisepaket an.

Weitere Informationen und ein vorläufiges Programm entnehmen Sie dem Veranstaltungsflyer. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 28. August 2020!

 

 

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