Russland: Geschäftsanbahnung Maschinenbau in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Belgorod und Woronesch, 13. – 17. März 2017

Sowohl die Agrarwirtschaft als auch die Nahrungsmittelindustrie entwickeln sich zu einem Wachstumsträger der russischen Wirtschaft. Beide Wirtschaftszweige profitieren hierbei auch von dem im August 2014 erlassenen Einfuhrstopp für westliche Lebensmittel. 8,9 % der weltweiten Ackerflächen, 2,6 % der Weideflächen und 20 % der Süßwasservorräte liegen in Russland. Allerdings arbeiten nur etwa 30% aller landwirtschaftlichen Betriebe rentabel.

Chancen in der russischen Agrar- und Ernährungswirtschaft für deutsche Maschinenbauer
Der russische Staat pumpt bis 2020 pro Jahr rund 300 Mrd. Rubel in die Landwirtschaft; das Geld kommt auch der lebensmittelverarbeitenden Industrie zugute, die in die Modernisierung und Erweiterung der vorhandenen Technik und Anlagen investieren muss, um das Ziel der russischen Regierung, sich wieder selbst zu ernähren, erreichen zu können.

Zu Projekten in der russischen Landwirtschaft gehören u.a. der Gemüseanbau in Gewächshäusern, der Bau neuer Ställe, der Kauf von Viehfutteranlagen, Fleischverarbeitungsmaschinen und Maschinen der Getränkeindustrie. Dies bietet deutschen Herstellern von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen Absatzchancen als traditioneller Ausrüster der internationalen Lebensmittelkonzerne, aber auch als Lieferant für rein russische Betriebe und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette.

Markterschließungsprogramm des BMWi
Die Geschäftsanbahnung wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert und in Zusammenarbeit mit dem VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen sowie der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer organisiert.

Zielgruppe
Die Reise richtet sich an deutsche, vorrangig mittelständische Unternehmen. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen begrenzt.

Kosten
Unternehmen müssen lediglich einen von der Unternehmensgröße abhängigen Eigenbeitrag (500-1.000 Euro) sowie die Reisekosten übernehmen. COMMIT bietet bei Bedarf ein Reisepaket an.

Programm & Anmeldung
Programm und Anmeldeunterlagen können dem Flyer entnommen werden. Anmeldungen bitte bis 6. Januar 2017.