Russland: Unternehmerreise Bahntechnik und U-Bahn-Bau zur Messe „EXPO 1520“, 29.08. – 02.09.2017

Russland verfügt über eines der größten Eisenbahnnetze der Welt und der Bahn kommt nach wie vor eine Schlüsselrolle bei der Abwicklung von Güter- und Personentransporten zu. Mit dem Ausbau der Baikal-Amur-Magistrale und der Transsibirischen Eisenbahn zur Anbindung der Rohstofflagerstätten in Sibirien und im Fernen Osten sowie dem Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken, z. B. zwischen Moskau und Kasan, setzt Russland auf den weiteren Ausbau der Infrastruktur. Die Bahngesellschaft RZD möchte den Modernisierungsstau überwinden und die Digitalisierung vorantreiben. Millionenstädte wie Moskau und St. Petersburg investieren verstärkt in den Personennahverkehr. Die russische Bahnbranche sucht daher aktiv nach innovativen ressourcensparenden Technologien „Made in Germany“, um diese in den lokalen Markt zu integrieren. Ungeachtet bestehender Hürden für den Markteinstieg, z. B. durch den hohen Anteil staatlicher Akteure und die zentrale Rolle der russischen Bahngesellschaft RZD, bestehen gute Chancen für deutsche Hersteller und Dienstleister, am russischen Bahn-Markt zu partizipieren. Allerdings steht auch die russische Bahnindustrie im Zeichen von Importsubstitution bzw. Lokalisierung der Produktion. Ausländische Zulieferer haben also mittelfristig nur Chancen, wenn sie lokalisierungsbereit sind.

Unternehmerreise Bahntechnik Russland
Im Mittelpunkt des Programms steht der Besuch der Messe „EXPO 1520“ – der weltweit einzigen Fachmesse für die Spurweite 1520. Ferner sind ein Treffen mit Vertretern der „Deutschen Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr“ bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer sowie Firmenkontaktgespräche und -besuche vorgesehen.

Zielgruppe
Die Reise richtet sich an Unternehmen der Bahntechnik und des Bahnanlagenbaus, Zulieferer für Eisenbahn- und Metrobetreiber, IT- und Service-Dienstleister sowie Ingenieurbüros mit Bezug zur Bahnbranche.